Tiefe Rückenmuskeln

Tiefe RückenmuskelnAufbau, Funktion, Blutversorgung und Innervation der tiefen Rückenmuskeln
~ 2 min

Im letzten Konspekt haben wir die oberflächlichen Muskeln des Rückens besprochen. Kommen wir nun zu den tiefen Muskeln.

Wie zuvor erwähnt, sind dies die Grenzen des Rückens:

  • die obere Grenze verläuft durch die äußere Vorwölbung des Hinterhauptbeins und die obere Nackenlinie

  • die untere Grenze verläuft durch die Kreuz-Darmbein-Gelenke, die hinteren Segmente der Darmbeinkämme und das Steißbein

  • die seitliche Grenze ist die Linea mediana posterior

Grenzen des Rückens
Grenzen des Rückens

Der Rücken ist in verschiedene anatomische Regionen unterteilt:

  1. die Wirbelsäulenregion (regio vertebralis)

  2. die Schulterblattregion (regio scapularis)

  3. die Unterschulterblattregion (regio infrascapularis)

  4. die Lendenregion (regio lumbalis)

  5. die Kreuzbeinregion (regio sacralis)

Anatomische Regionen des Rückens
Anatomische Regionen des Rückens

Die Muskeln des Rückens befinden sich innerhalb dieser Regionen. Folgendes gehört zu den tiefen Muskeln:

  1. Erste Schicht

    • Riemenmuskel des Kopfes (m. splenius capitis)

      Riemenmuskel des Kopfes (m. splenius capitis)
      Riemenmuskel des Kopfes (m. splenius capitis)
      Riemenmuskel des Kopfes (m. splenius capitis)
      Riemenmuskel des Kopfes (m. splenius capitis)
      Riemenmuskel des Kopfes
      (m. splenius capitis)

      Ursprung: Dornfortsätze der Wirbel C7-Th3 (manchmal Th4), Nackenband

      Ansatz: Seitliches Segment der oberen Nackenlinie, Warzenfortsatz des Schläfenbeins

      Funktion: bei beidseitiger Kontraktion streckt er den Hals und den Kopf, bei einseitiger Kontraktion dreht und neigt er den Kopf leicht ipsilateral (in seine eigene Richtung)

      Innervation: Hintere Äste der Halsnerven (C2-C3)

      Blutversorgung: Hinterhauptarterie, tiefe Halsarterie

    • Riemenmuskel des Halses (m. splenius cervicis)

      Riemenmuskel des Halses (m. splenius cervicis)
      Riemenmuskel des Halses (m. splenius cervicis)
      Riemenmuskel des Halses (m. splenius cervicis)
      Riemenmuskel des Halses (m. splenius cervicis)
      Riemenmuskel des Halses
      (m. splenius cervicis)

      Ursprung: Dornfortsätze der Wirbel Th3-Th6

      Ansatz: Querfortsätze der Wirbel C1-C3

      Funktion: bei beidseitiger Kontraktion streckt er den Hals, bei einseitiger Kontraktion dreht und neigt er den Hals leicht ipsilateral (in seine eigene Richtung)

      Innervation: Hintere Äste der Halsnerven (C3-C8)

      Blutversorgung: Hinterhauptarterie, tiefe Halsarterie

    • Aufrichter der Wirbelsäule (m. erector spinae), welcher aus drei verschiedenen Muskeln besteht:

      Aufrichter der Wirbelsäule (m. erector spinae)
      Aufrichter der Wirbelsäule (m. erector spinae)
      Aufrichter der Wirbelsäule (m. erector spinae)
      Aufrichter der Wirbelsäule (m. erector spinae)

      dem Darmbein-Rippenmuskel (m. iliocostalis)

      Darmbein-Rippenmuskel (m. iliocostalis)
      Darmbein-Rippenmuskel (m. iliocostalis)
      Darmbein-Rippenmuskel – pars capitis (m. iliocostalis capitis)
      Darmbein-Rippenmuskel – pars capitis (m. iliocostalis capitis)
      Darmbein-Rippenmuskel – Pars cervicalis (m. iliocostalis cervicis)
      Darmbein-Rippenmuskel – Pars cervicalis (m. iliocostalis cervicis)
      Darmbein-Rippenmuskel – Pars thoracica (m. iliocostalis thoracis)
      Darmbein-Rippenmuskel – Pars thoracica (m. iliocostalis thoracis)
      Darmbein-Rippenmuskel – Pars lumbalis (m. iliocostalis lumborum)
      Darmbein-Rippenmuskel – Pars lumbalis (m. iliocostalis lumborum)
      Darmbein-Rippenmuskel
      (m. iliocostalis)

      Ursprung:

      die Pars cervicalis entspringt aus den Rippenwinkeln 3-6

      die Pars thoracica entspringt an den Rippenwinkeln 7-12

      die Pars lumbalis entspringt aus dem seitlichen Kreuzbeinkamm, dem medialen Ende des Darmbeinkamms und der Brust-Lenden-Faszie

      Ansatz:

      die Pars cervicalis setzt an den Querfortsätzen der Wirbel C4-C6 an

      die Pars thoracica setzt an den Winkeln der Rippen 1-6 und am Querfortsatz des Wirbels C7 an

      die Pars lumbalis setzt an den Winkeln der Rippen 5-12, den Querfortsätzen der Wirbel L1-L4 sowie an den anhaftenden Segmenten der Brust-Lenden-Faszie an

      Funktion: bei beidseitiger Kontraktion streckt er die Wirbelsäule, bei einseitiger Kontraktion neigt er die Wirbelsäule ipsilateral (in seine eigene Richtung) und senkt die Rippen

      Innervation: Hintere Äste der Spinalnerven (C3-L4)

      Blutversorgung: Tiefe Halsarterie, hintere Zwischenrippenarterien, Lendenarterien

      dem langen Rückenmuskel (m. longissimus)

      Langer Rückenmuskel (m. longissimus)
      Langer Rückenmuskel (m. longissimus)
      Langer Rückenmuskel – Pars cranialis (m. longissimus capitis)
      Langer Rückenmuskel – Pars cranialis (m. longissimus capitis)
      Langer Rückenmuskel – Pars cervicalis (m. longissimus cervicis)
      Langer Rückenmuskel – Pars cervicalis (m. longissimus cervicis)
      Langer Rückenmuskel – Pars thoracica (m. longissimus thoracis)
      Langer Rückenmuskel – Pars thoracica (m. longissimus thoracis)
      Langer Rückenmuskel
      (m. longissimus)

      Ursprung:

      die Pars cranialis entspringt aus den Querfortsätzen der Wirbel C4-Th5

      die Pars cervicalis entspringt aus den Querfortsätzen der Wirbel Th1-Th5

      die Pars thoracica entspringt aus den Dorn- und Querfortsätzen der Wirbel L1-L5, dem seitlichen Kreuzbeinkamm, der hinteren Fläche des Kreuzbeins und den hinteren Teilen des Beckenkamms

      die Pars lumbalis entspringt von der Aponeurosis lumbalis, den anteromedialen Segmenten des Darmbeins und dem hinteren Kreuzbein-Darmbein-Band

      Ansatz:

      die Pars cranialis setzt am Warzenfortsatz des Schläfenbeins an

      die Pars cervicalis setzt an den Querfortsätzen der Wirbel C2-C6 an

      die Pars thoracica setzt an den Querfortsätzen der Wirbel T1-Th12 und an den Rippenwinkeln 7-12 an.

      die Pars lumbalis setzt an den Neben- und Querfortsätzen der Wirbel L1-L5 an

      Funktion: Bei beidseitiger Kontraktion streckt er die Wirbelsäule, bei einseitiger Kontraktion neigt er die Wirbelsäule ipsilateral (in seine eigene Richtung).

      Zusätzliche Funktion der Pars cranialis: Bei beidseitiger Kontraktion streckt sie den Hals und den Kopf, bei einseitiger Kontraktion dreht und neigt sie den Kopf leicht ipsilateral (in die eigene Richtung)

      Innervation: Hintere Äste der Spinalnerven (C3-L4)

      Blutversorgung: Tiefe Halsarterie, hintere Zwischenrippenarterien, Lendenarterien

      dem Dornmuskel (m. spinalis)

      Dornmuskel (m. spinalis)
      Dornmuskel (m. spinalis)
      Dornmuskel – Pars cranialis(m. spinalis capitis)
      Dornmuskel – Pars cranialis(m. spinalis capitis)
      Dornmuskel – Pars cervicalis(m. spinalis cervicis)
      Dornmuskel – Pars cervicalis(m. spinalis cervicis)
      Dornmuskel – Pars thoracica(m. spinalis thoracis)
      Dornmuskel – Pars thoracica(m. spinalis thoracis)
      Dornmuskel
      (m. spinalis)

      Ursprung:

      die Pars cervicalis entspringt aus den Dornfortsätzen der Wirbel C7-Th1 und dem Nackenband

      die Pars thoracica entspringt aus den Dornfortsätzen der Wirbel Th11-L2

      Ansatz:

      die Pars cervicalis setzt an den Dornfortsätzen der Wirbel C2-C4 an

      die Pars thoracica setzt an den Dornfortsätzen der Wirbel Th2-Th8 an

      Funktion: bei bilateraler Kontraktion streckt er die Hals- und Brustwirbelsäule; bei unilateraler Kontraktion dreht er die Hals- und Brustwirbelsäule ipsilateral (in seine eigene Richtung)

      Innervation: Hintere Äste der Spinalnerven (C3-L4)

      Blutversorgung: Tiefe Halsarterie, hintere Zwischenrippenarterien

  2. Zweite Schicht

    Querfortsatz-Dornfortsatz-Muskel (m. transversospinalis), welcher aus drei verschiedenen Muskeln besteht:

    Querfortsatz-Dornfortsatz-Muskel (m. transversospinalis)
    Querfortsatz-Dornfortsatz-Muskel (m. transversospinalis)
    Querfortsatz-Dornfortsatz-Muskel (m. transversospinalis)
    Querfortsatz-Dornfortsatz-Muskel (m. transversospinalis)

    dem Halbdornmuskel (m. semispinalis)

    Halbdornmuskel (m. semispinalis)
    Halbdornmuskel (m. semispinalis)
    Halbdornmuskel – Pars cranialis (m. semispinalis capitis)
    Halbdornmuskel – Pars cranialis (m. semispinalis capitis)
    Halbdornmuskel – Pars cervicalis (m. semispinalis cervicis)
    Halbdornmuskel – Pars cervicalis (m. semispinalis cervicis)
    Halbdornmuskel – Pars thoracica (m. semispinalis thoracis)
    Halbdornmuskel – Pars thoracica (m. semispinalis thoracis)
    Halbdornmuskel
    (m. semispinalis)

    Ursprung:

    die Pars cranialis entspringt aus den Gelenkfortsätzen der Wirbel C4-C7 und den Querfortsätzen der Wirbel Th1-Th6

    die Pars cervicalis entspringt aus den Querfortsätzen der Wirbel Th1-Th6

    die Pars thoracica entspringt aus den Querfortsätzen der Wirbel Th6-Th10

    Ansatz:

    die Pars cranialis setzt zwischen der oberen und unteren Nackenlinie des Hinterhauptbeins an

    die Pars cervicalis setzt an den Dornfortsätzen der Wirbel C2-C5 an

    die Pars thoracica setzt an den Dornfortsätzen der Wirbel C6-Th4 an.

    Funktion: bei beidseitiger Kontraktion streckt er den Kopf, die Hals- und die Brustwirbelsäule; bei einseitiger Kontraktion neigt er den Kopf, die Hals- und die Brustwirbelsäule ipsilateral (in seine eigene Richtung) und dreht den Kopf, die Hals- und die Brustwirbelsäule kontralateral (in die entgegengesetzte Richtung)

    Innervation:

    Pars cranialis: absteigende Äste des großen Hinterhauptnervs (C2) und des Spinalnervs C3.

    Pars cervicalis und Pars thoracica: Hintere Äste der Spinalnerven (C3-Th12)

    Blutversorgung: Tiefe Halsarterie, hintere Zwischenrippenarterien

    den Musculi multifidi (mm. multifidi)

    Musculi multifidi (mm. multifidi)
    Musculi multifidi (mm. multifidi)
    Musculi multifidi – Pars cervicalis(m. multifidus cervicis)
    Musculi multifidi – Pars cervicalis(m. multifidus cervicis)
    Musculi multifidi – Pars thoracica (m. multifidus thoracis)
    Musculi multifidi – Pars thoracica (m. multifidus thoracis)
    Musculi multifidi – Pars lumbalis (m. multifidus lumborum)
    Musculi multifidi – Pars lumbalis (m. multifidus lumborum)
    Musculi multifidi
    (mm. multifidi)

    Ursprung:

    die Pars cervicalis entspringt aus den oberen Gelenkfortsätzen der Wirbel C4-C7

    die Pars thoracica entspringt aus den Querfortsätzen der Brustwirbelsäule

    die Pars lumbalis entspringt aus den Warzenfortsätzen der Lendenwirbel, der hinteren Fläche des Kreuzbeins, dem hinteren oberen Darmbeinstachel und dem hinteren Kreuzbein-Darmbein-Band

    Ansatz: Dornfortsätze der übergeordneten Wirbel (2-5 Wirbel höher)

    Funktion: bei beidseitiger Kontraktion strecken sie die Wirbelsäule, bei einseitiger Kontraktion neigen sie die Wirbelsäule ipsilateral (in ihre eigene Richtung) und drehen die Wirbelsäule kontralateral (in die entgegengesetzte Richtung)

    Innervation: Hintere Äste der Spinalnerven (C3-S1)

    Blutversorgung: Tiefe Halsarterie, hintere Zwischenrippenarterien, Lendenarterien

    den Musculi rotatores (mm. rotatores)

    Musculi rotatores (mm. rotatores)
    Musculi rotatores (mm. rotatores)
    Musculi rotatores – Pars cervicalis(mm. rotatores cervicis)
    Musculi rotatores – Pars cervicalis(mm. rotatores cervicis)
    Musculi rotatores – Pars thoracica (mm. rotatores thoracis)
    Musculi rotatores – Pars thoracica (mm. rotatores thoracis)
    Musculi rotatores – Pars lumbalis(mm. rotatores lumborum)
    Musculi rotatores – Pars lumbalis(mm. rotatores lumborum)
    Musculi rotatores
    (mm. rotatores)

    Ursprung:

    die kurzen Muskeln entspringen an den Querfortsätzen der Wirbel Th2-Th12

    die langen Muskeln entstehen an den Querfortsätzen der Brustwirbel

    Ansatz:

    die kurzen Muskeln setzen an den Basen der Dornfortsätze der übereinanderliegenden Wirbel an (1 Wirbel höher)

    die langen Muskeln setzen an den Basen der Dornfortsätze der übereinander liegenden Wirbel an (2 Wirbel höher)

    Funktion: bei beidseitiger Kontraktion strecken sie die Brustwirbelsäule; bei einseitiger Kontraktion drehen sie die Brustwirbelsäule in die entgegengesetzte Richtung

    Innervation: Hintere Äste der Brustnerven

    Blutversorgung: Tiefe Halsarterie, hintere Zwischenrippenarterien, Lendenarterien

  3. Dritte Schicht

  • Zwischendornmuskeln (mm. interspinales)

    Zwischendornmuskeln (mm. interspinales)
    Zwischendornmuskeln (mm. interspinales)
    Zwischendornmuskeln – Pars cervicalis (mm. interspinales cervicis)
    Zwischendornmuskeln – Pars cervicalis (mm. interspinales cervicis)
    Zwischendornmuskeln – Pars thoracica (mm. interspinales thoracis)
    Zwischendornmuskeln – Pars thoracica (mm. interspinales thoracis)
    Zwischendornmuskeln – Pars lumbalis (mm. interspinales lumborum)
    Zwischendornmuskeln – Pars lumbalis (mm. interspinales lumborum)
    Zwischendornmuskeln
    (mm. interspinales)

    Ursprung:

    die Pars cervicalis entspringt aus den Dornfortsätzen der Wirbel C2-C7

    die Pars thoracica entspringt aus den Dornfortsätzen der Wirbel Th2, Th11 und Th12

    die Pars lumbalis entspringt aus den Dornfortsätzen der Wirbel L2-L5

    Ansatz: in die überstehenden Wirbel:

    die Pars cervicalis setzt an den Dornfortsätzen der Wirbel C1-C6 an

    die Pars thoracica setzt in die Dornfortsätze der Wirbel Th1, Th10, Th11 ein

    die Pars lumbalis setzt an den Dornfortsätzen der Wirbel L1-L4 an

    Funktion: erstrecken die Wirbelsäule (die in der Brustregion nur schwach ausgeprägt ist, daher vor allem im Verhältnis zur Hals- und Lendenwirbelsäule)

    Innervation: Hintere Äste der Spinalnerven (C3-L5)

    Blutversorgung: Tiefe Halsarterie, hintere Zwischenrippenarterien, Lendenarterien

  • Zwischenquermuskeln (mm. intertransversarii)

Zwischenquermuskeln (mm. intertransversarii)
Zwischenquermuskeln (mm. intertransversarii)
Zwischenquermuskeln – Pars cervicalis (mm. intertransversarii posteriores cervicis)
Zwischenquermuskeln – Pars cervicalis (mm. intertransversarii posteriores cervicis)
Zwischenquermuskeln – Pars thoracica (mm. intertransversarii thoracis)
Zwischenquermuskeln – Pars thoracica (mm. intertransversarii thoracis)
Zwischenquermuskeln – Pars lumbalis (mm. intertransversarii laterales lumborum)
Zwischenquermuskeln – Pars lumbalis (mm. intertransversarii laterales lumborum)
Zwischenquermuskeln
(mm. intertransversarii)

Ursprung:

die vorderen Muskelfaserbündel des Halses entspringen aus den vorderen Höckern der Querfortsätze der Wirbel C2-Th1

die hinteren Muskelfaserbündel des Halses entspringen an den hinteren Höckern der Querfortsätze der Wirbel C2-Th1

die inneren Lendenmuskelfaserbündel entspringen aus den Nebenfortsätzen der Wirbel L1-L4

die seitlichen Lendenmuskelfaserbündel entspringen aus den Querfortsätzen (und teilweise den Nebenfortsätzen) der Wirbel L1-L4

Ansatz:

die vorderen Muskelfaserbündel des Halses setzen an den vorderen Höckern der Querfortsätze der übereinander liegenden Wirbel an

die hinteren Muskelfaserbündel des Halses setzen an den hinteren Höckern der Querfortsätze der übereinander liegenden Wirbel an

die inneren Lendenmuskelfaserbündel setzen an den Nebenfortsätzen der übereinander liegenden Wirbel an

die seitlichen Lendenmuskelfaserbündel setzen an den Querfortsätzen (und teilweise an den Nebenfortsätzen) der übereinander liegenden Wirbel an

Funktion: neigen die Wirbelsäule in ihre Richtung (was in der Brustwirbelsäule nur schwach ausgeprägt ist, also vorwiegend im Verhältnis zur Hals- und Lendenwirbelsäule)

Innervation:

Halsmuskeln: vordere und hintere Äste der Halsnerven

Lendenmuskeln: vordere Äste der Lendennerven

Blutversorgung: Tiefe Halsarterie, hintere Zwischenrippenarterien, Lendenarterien

Einige Quellen führen hier auch die Rippenheber (mm. levatores costarum) auf.

Rippenheber
(mm. levatores costarum)

Ursprung: Querfortsätze der Wirbel C7-Th11

Ansatz: obere Ränder der darunterliegenden Rippen

Funktion: heben die Rippen an, rotieren die Brustwirbelsäule

Innervation: Zwischenrippennerven (C3, Th1, Th2, Th6-Th10)

Blutversorgung: Hintere Zwischenrippenarterien

Außerdem gibt es noch die Muskeln der dorsalen Region des Halses – die sogenannten kurzen Nackenmuskeln, die im entsprechenden Konspekt aufgeführt sind.

Terminologie

Tiefe Rückenmuskeln

Riemenmuskel des Kopfes
m. splenius capitis
Riemenmuskel des Halses
m. splenius cervicis
Aufrichter der Wirbelsäule
m. erector spinae
Darmbein-Rippenmuskel
m. iliocostalis
Langer Rückenmuskel
m. longissimus
Dornmuskel
m. spinalis
Querfortsatz-Dornfortsatz-Muskel
m. transversospinalis
Halbdornmuskel
m. semispinalis
Musculi multifidi
mm. multifidi
Musculi rotatores
mm. rotatores
Zwischendornmuskeln
mm. interspinales
Zwischenquermuskeln
mm. intertransversarii
Rippenheber
mm. levatores costarum
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